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Gegen Wahlen

warum Abstimmen nicht demokratisch ist
Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Reybrouck, David van
Jahr: 2016
Verlag: Göttingen, Wallstein-Verl.
Mediengruppe: Sachbuch
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Standorte: Geschichte Politik Aktuelles Mediengruppe: Sachbuch Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0

Inhalt

Der belgische Historiker übt Kritik an Wahlen und an der Demokratie, wie sie heute als normal empfunden werden. Er zeigt kritisch die Defizite auf: Legitimitätskrise, Effizienzkrise, Schwund an Vertrauen und meint, es handle sich um die elektoral-repräsentative Demokratie als Ursache dieser Defizite. Er arbeitet historisch heraus, dass diese repräsentative Wahl ursprünglich ein aristokratisches Machtmittel war, und geht auf ein altes Prinzip zurück: Bis zum Anfang der Neuzeit war das Los das Mittel demokratischer Teilhabe der Bürger, ein zufälliger Wechsel von regiert werden und regieren. Er schlägt dann ein Revival des Losverfahrens vor, zeigt Beispiele "deliberativer Demokratie" (d.h. "Beteiligungsdemokratie") in der letzten Vergangenheit. Das Buch stellt eine Alternative zum Konzept "direkte Demokratie" dar, die diskutiert werden sollte. Es ist mit konkreten Beispielen versehen, die durch Grafiken verdeutlicht werden. Ein diskutierenswerter Ansatz, gut lesbar, anschaulich und pointiert, als Ergänzung zu alternativer demokratietheoretischer Literatur geeignet.

Details

Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Reybrouck, David van
Jahr: 2016
Verlag: Göttingen, Wallstein-Verl.
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Systematik: Suche nach dieser Systematik Geschichte Politik Aktuelles, Gesellschaft Trends & Thesen
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ISBN: 3-8353-1871-3
2. ISBN: 978-3-8353-1871-7
Beschreibung: 198 Seiten
Schlagwörter: Demokratie, Parlamentarismus, Staatssystem, Wahl, Wahlen
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Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Sachbuch